HTML Tags unter Kommentarfeld entfernen

HTML Tags unter Kommentarfeld entfernen

Unter dem Kommentarfeld gibt WordPress standardmäßig den folgenden Hinweis aus: Du kannst folgende HTML-Tags benutzen:  <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong> Wie sich diese Ausgabe schnell entfernen lässt, zeigt dieser WordPress Tipp. Dazu gibt es drei Möglichkeiten: 1. Die CSS Variante zum Entfernen der HTML Tags Die Formatierung ist durch die CSS-ID „form-allowed-tags“ gekennzeichnet. Mit der CSS Anweisung: .form-allowed-tags {display: none;} werden die HTML Tags ausgeblendet. Der Code kann am Ende der style.css des benutzten Themes oder in einer evtl. vorhandenen custom.css eingefügt werden. 2. Theme Datei comments.php ändern meist in der vorletzten Zeile der comments.php ist folgender Code zu finden <?php comment_form(); ?> Ändere diesen in <?php comment_form(array('comment_notes_after' => '')); ?> Beachte: Nicht bei jedem Theme ist der Code in der comments.php zu finden. Bei manchen Themes ist eine comments-template.php dafür zuständig. 3. Anlegen einer neuen Funktion in der functions.php In der functions.php des benutzen Themes ist der folgende Code hinzuzufügen add_filter( 'comment_form_defaults', 'gerde_remove_comment_form_allowed_tags' ); function gerde_remove_comment_form_allowed_tags( $defaults ) { $defaults['comment_notes_after'] = ''; return $defaults; }   Nutze nur eine der drei Varianten zur Enfernung der HTML Tags unter dem Kommentarfeld. Bist du ungeübt oder unsicher im Umgang mit Themedateien oder dem Einfügen von Codeschnipseln, dann erstelle vor Beginn deiner Anpassungsarbeiten ein komplettes Backup deiner WordPress Webseite. Beachte: Schreibst du die Änderungen direkt in das benutzte Theme, dann werden diese bei Themeupdates wieder überschrieben. Der Einsatz eine Child-Themes verhindert das. Dieser WordPress Tipp wurde am 1. Mai 2015...
WordPress Benachrichtigungen an mehrere Admins

WordPress Benachrichtigungen an mehrere Admins

WordPress verschickt standardgemäß E-Mail Benachrichtigungen bei verschiedenen Ereignissen wie z.B. neuen Kommentaren oder der Registrierung neuer Benutzer an den als Administrator eingetragenen Benutzer. Nun kann es durchaus sinnvoll und erforderlich sein, diese Systembenachrichtigungen an mehr als einen Administrator versenden zu lassen. Der einfache Eintrag mehrerer E-Mail-Adressen im WordPress Dashboard unter Einstellungen > Allgemein im Feld E-Mail-Adresse bringt kein funktionierendes Ergebnis, auch wenn die E-Mail-Adressen mit Komma uns Leerzeichen getrennt sind. Da der Eintrag einer weiteren E-Mail-Adresse für die WP Benachrichtigungen im Lebenszyklus einer WP Installation nur selten anzulegen bzw. zu ändern ist, wollte ich den Einsatz eines Plugins möglichst vermeiden. Hier nun die einfache Lösung: Wir erweitern den Eintrag für die Admin-E-Mail-Adresse in der WordPress Datenbank. Dazu loggen wir uns mittels PHPMyAdmin in die Datenbank ein und lassen uns die Tabelle wp_options anzeigen (im Beispielfoto unten als stadt_options modifiziert)   Dort suchen wir in der Spalte option_name die Zeile admin_email und ergänzen die eingetragene E-Mail-Adresse um die weitere E-Mail-Adresse. Dazu genügt es, in der Spalte option_value auf die E-Mail-Adresse zu klicken und dann einfach die weitere Adresse durch Komma und Leerzeichen getrennt einzugeben.   Dann noch unten rechts mit „SQL-Abfrage speichern“ bestätigen und fertig. Unser WordPress verschickt nun Administrator Benachrichtigungen an mehrere E-Mail-Adressen. Beachte: Vor Änderungen in der Datenbank immer ein Backup, sprich eine Datensicherung, machen! Dieser WordPress Tipp wurde am 24. April 2015...
WordPress 4.0 Benny veröffentlicht – ein Meilenstein?

WordPress 4.0 Benny veröffentlicht – ein Meilenstein?

Vor einigen Tagen wurde die erste Version des Release Candidat (RC1) von WordPress 4.0 veröffentlicht und bald wird WordPress 4.0 erscheinen. Ich bin mit WordPress 2.2.1 gestartet, nutze WordPress also seit mehr als sieben Jahren. Die letzte Hauptversion – Major Release – 3.0 brachte 2010 das erste Standard Theme Twenty Ten mit anpassbaren Header und Hintergrund und den neuen Menüs. Es wurde WordPress MU (Multisite) in WordPress 3.o integriert und im Dashboard konnte man nun mit einem Klick Bulk Updates inititalisieren. Zweifellos hat WordPress 3.0 mit seinen Neuerungen entscheidend dazu beigetragen, dass WP heute das meistgenutze CMS ist und 23 Prozent aller Webseiten WordPress nutzen. Hier ein Screenshot von Google Trends zum Suchvolumen „WordPress“ in Vergleich zu anderen CMS Was hat nun WordPress 4.0 unter der Haube? Seit dem Erscheinen der ersten Beta Version von WordPress 4.0 teste ich das neue WordPress. Die automatischen Background Updates sorgen dafür, dass ich dabei immer aktuell bin. Neue WP Versionen beziehe ich bisher von wpde.org und nutze dabei die „Du“ Version. Bei der Installation von WP 4.0 wird bereits das erste neue Feature sichtbar:   Auswahl der Sprachversion bei der Installation Nutzer des originalen WordPress erhalten bei der Installation von WordPress 4.0 die Möglichkeit, die gewünschte Sprache zu wählen. Ich gehe davon aus, dass bei wpde.org weiterhin „Du“ und „Sie“ Version verfügbar sein werden.   Neue Grid Ansicht in der Mediathek WordPress Nutzer, die viele Bilder bzw. Medien in der Mediathek verwalten, werden die neue Grid Ansicht von WordPress 4.0 schätzen, denn damit ist ein schneller Überblick möglich und der Grid View eine gute Alternative zur Listenansicht. Weiterhin wird das Editieren von...
Fatal error: Allowed memory size – PHP Memory fehlt

Fatal error: Allowed memory size – PHP Memory fehlt

Immer wieder ist in WordPress Foren von Problemen mit der Meldung Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted … oder auch Out of memory (allocated … zu lesen. Wodurch dieser Fehler verursacht wird, wie er frühzeitig zu erkennen und zu beheben ist, wird nachfolgend erläutert. WordPress benutzt die Scriptsprache PHP (entstanden aus Personal Home Page Tools). PHP Scripte verbrauchen Arbeitsspeicher auf dem Webserver, der unsere Webseite ins WWW bringt. PHP (Arbeits-) Speicher ist begrenzt … auf dem Webserver, erst recht beim Shared Hosting, bei dem mehrere Nutzer ihre Webseiten auf einem Server gemeinsam betreiben. Der Hoster teilt jedem Webaccount eine bestimmte Größe des PHP Memory zu. Es gibt also das PHP Memory Limit. Mehr PHP Speicher gibt es bei den“größeren“ Tarifen. Bei verschiedenen Hostern kann man auch für wenig Geld das PHP Memory individuell hochsetzen lassen. Wieviel PHP Memory Limit brauche ich? Eine deutschsprachige WordPress Webseite benötigt etwa 32 MB PHP Memory Limit in der Grundinstallation. Jedes Plugin verbraucht PHP Speicher und zusätzliche Funktionen z.B. im komfortablen Themes wollen auch etwas vom begehrten Speicher haben. Mit 64 MB ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Wer auf der sicheren Seite sein will, wählt einen Hoster bzw. Tarif mit 128 MB PHP Memory Limit. Hier ein Tipp zu WordPress Hostern. Wie ermittle und beobachte ich den Speicherbedarf? Um die Situation bei der Auslastung des PHP Memory zu beobachten, wurde das Plugin WP-Memory-Usage von Alex Rabe programmiert. Es zeigt im WordPress Dashboard die Speicherauslastung und das zugeteilte PHP Memory Limit an. Die Anzeige des PHP Memory Limit ist auch mit einer info.php möglich, ohne dass man ins WordPress Dashboard muss....
WordPress 3.7.1 und die automatischen Updates

WordPress 3.7.1 und die automatischen Updates

WordPress 3.7.1 als reines Wartungsrelease ist erschienen und ich bin gespannt auf die automatischen Updates. Doch nur eine Multisite WP Installation hat sich selbständig auf die neueste Version aktualisiert. Andere WordPress Webseiten verhalten sich auch zwei Tage nach WP 3.7.1 so, als wäre ein automatisches Background Update unbekannt. Ein guter Grund, die Steuerung der automatischen Updates und Plugins dazu genauer zu betrachten.   Automatische Updates derzeit nur bei englischen Versionen Ein Ticket bei WordPress Core erklärt, warum alle nicht-englischen Installationen noch auf ihr erstes automatisches Update warten müssen: Es werden einige unerwartete Änderungen in der wordpress.org Infrastruktur erforderlich. Also nichts Schlimmes, wir brauchen nur etwas Geduld 😉 Plugin Background Update Tester Um zu Überprüfen, ob eine WordPress Installation das neue Feature des automatischen Updaters nutzen kann und wo eventuelle Fehler liegen, kann das Plugin Background Update Tester (derzeit Version 1.1) eingesetzt werden. Das Plugin erkennt alle Einstellungen und gibt einen kurzen Bericht dazu aus. Wann kann der automatische Updater nicht arbeiten? Die automatischen Background Updates können überhaupt nicht durchgeführt werden, wenn die Installation eine sichere Verbindung mit wordpress.org erfordert die Dateiberechtigungen die Nutzung von FTP erfordern WP Cron auf dem Server nicht funktioniert Diese Maßnahmen verhindern die den Einsatz des automatischen Updaters Einsatz eines Versions Controll System Sperren aller Änderungen an Dateien des Systems durch die Konstante DISALLOW_FILE_MODS So können automatische Updates gesteuert werden Der automatische Updater kann generell gesperrt werden durch die Konstante AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED, die dann in die wp-config.php eingebunden wird als define( 'AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED', true ); Als Filter automatic_updater_disabled eingebaut, überschreibt er die Konstante. Genauer arbeitet die Konstante WP_AUTO_UPDATE_CORE, die spezifisch auch minor und major Updates ansprechen kann....
WordPress 3.7 veröffentlicht

WordPress 3.7 veröffentlicht

Heute wurde die finale Version von WordPress 3.7 mit dem Namen Basie veröffentlicht. Basie ist vor allem ein Sicherheitsrelease. Auf meinem Testblog ist das Update auf WP 3.7 bereits vollständig automatisch erfolgt. Ich hatte die neue WP Version seit der ersten Beta getestet und vor allem das Update Feature im Fokus. Hier die Neuerungen im Überblick: Automatische Updates im Hintergrund Musste man bei anstehenden Updates WordPress bisher durch Klicken im Dashboard zum Update auffordern, geht das nun bei „kleinen Versionssprüngen“ wie z.B: von WP 3.7 auf 3.7.1 ganz von allein. Der Administrator wird per E-Mail darüber informiert. Anfangs stand ich dieser Neuerung durchaus skeptisch gegenüber. Schließlich übergibt der Administrator damit seine Verantwortung an eine Software. Die Testphase hat jedoch gezeigt, dass die Automatik-Updates funktionieren. Während der Tests gab es auch einmal einen Fehler, per E-Mail erfolgte die Information darüber und die nächste Version spielte ich händisch ein. Ich sehe als Voraussetzung für reibungslose automatische Updates eine saubere Installation von WordPress. Bei WordPress Installationen, bei denen bisher beim Update Probleme auftraten, ist der Einsatz dieser neuen Funktion nicht zu empfehlen. Sind die automatischen Updates nicht möglich, wird dies auf der Willkommensseite angezeigt. Hast dazu Fragen, dann schreibe mir an info[at]gerd-e.com Abstellen kann man die automatischen Updates durch Einfügen von define( ‚AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED‘, true ); in die wp-config.php. Die verschärfte Passwortprüfung Werden bei der Installation oder beim Betrieb von WordPress benutzer angelegt, so erfolgt eine Prüfung auf die Passwort-Stärke, also die Sicherheit des Passworts. Die Angriffe auf WordPress Webseiten werden immer intensiver und die Passwortsicherheit ist ein wichtiger Punkt beim Schutz vor unberechtigten Zugriffen. Die verschärfte Passwortprüfung ist ein wichtiger Schritt zur...